Pädagogisches Konzept

der städtischen

 

Kindertageseinrichtung

 

 

 

„ Auenland“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Aue 43

 

50374 Erftstadt

 

Tel:02235-922243       Fax:02235-922244

 

E-Mail: kita.blessem@erftstadt.de

 

Homepage: www.kindergarten-blessem.jimdo.com

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Allgemeine Informationen zur Eirichtung

-   Vorstellung unserer Einrichtung 

-   Personal

-   Öffnungszeiten/Schließzeiten 

 

2. Bildungsauftrag unserer Einrichtung

- Bewegung-Gesunde Ernährung-Sprache-Lernen-Verstehen

- Erfahrungsraum Umwelt 

 

3. Ziele unserer pädagogischen Arbeit 

 

4.Tagesablauf

 

  1. Eintreffen in der Einrichtung

  2. Freispiel

  3. Freies Frühstück

  4. Freispiel draußen

  5. Angeleitete Tätigkeiten

  6. Gemeinsame Aktivitäten

  7. Mittagessen

  8. Nachmittagsbereich 

 

5.Das Arbeiten im Team

 

6.Kontaktaufnahme mit den  Eltern

 

7. Elternarbeit

 

8. Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung nach §8a SGB VIII

 

9. Partizipation & Beteiligung von Kindern

 

10. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

 

 

 

 

 

  1. Allgemeine Informationen zur Einrichtung

     

    Die Kindertagesstätte „Auenland“ in Erftstadt Blessem ist eine Einrichtung für Kinder im Alter von 1-6 Jahren.

    Sie bietet in 3 Gruppen (Marienkäfer, Schmetterling- und Schneckengruppe) Platz für 55 Kinder.

    In jeder Gruppe werden die Kinder von einer ausgebildeten Erzieherin betreut. Diese wird bei ihren vielfältigen Aufgaben von einer Kinderpflegerin unterstützt.

    In unserer Einrichtung sind hauptsächlich Kinder aus Blessem und den umliegenden Dörfern.

     

     

    Unsere Räumlichkeiten sind hell und freundlich gestaltet.

    Wir bieten 3 große Gruppenräume  und mehrere Nebenräume z.B. als Riesenbauecke oder zum kreativen Gestalten an. Außerdem haben wir im gesamten Flurbereich einzelne Funktionsecken, die unterschiedlich

    genutzt werden, z.B. Knettisch, Verkleidungsecke, Forscherecke, Entspannungsteppich uvm.

     

    Jede Gruppe besitzt zudem einen eigenen Waschraum mit Kindertoiletten, einen Kreativtisch, eine Lese-Kuscheldecke, eine

    Puppenspielecke für die Umsetzung der kindlichen Phantasie.

     

    Unsere große schöne Turnhalle/Mehrzweckraum bietet ideale Möglichkeiten für Bewegungsbaustellen und angeleitete Sporteinheiten. Toben, Turnen, Spiel und viel Bewegung. Flexibel gestalten wir die Ausstattung des Mehrzweckraumes als Bewegungsbaustelle durch Klettergerüste und Rutsche, Riesenbausteine, Rollbretter und andere Dinge.

     

    Im Eingangsbereich befindet sich der Informationsbereich für die Eltern.

     

    Unser Außengelände führt fast um die ganze Einrichtung herum und ist mit einem Klettergerüst mit Rutsche, Hängebrücken, Lokomotive, Trampolin, Vogelnest und vielen mobilen Spielsachen wie Kreisel, Sandspielsachen sowie Fahrzeugen ausgestattet.

     

     

     

     

     

     

     

    Hurra die Kleinen kommen

     

    Die Aufnahme von Kindern unter drei Jahren in die Kita ist eine große Herausforderung für die gesamte Einrichtung.

    Für die Jüngsten sind besondere personelle und räumliche Bedingungen, Konzepte und Organisationsformen erforderlich.

    Kinder unter drei Jahren brauchen eine besondere Eingewöhnung, damit sich der Übergang von den Eltern zu den Erzieherinnen behutsam gestaltet.

    Die Pflege beansprucht ein erhebliches Zeitkontingent.

    Die Pflegesituation als Dialog und besonders intensiver Zuwendung darf nicht schnell verrichtet werden.

    Die Gruppenräume sind offen und freundlich gestaltet, damit die Kinder sich heimisch fühlen können.

     

     

     

     

    Zurzeit setzt sich das Team aus folgenden Kräften zusammen:

     

    Frau A. Jauck                                     Leiterin der Einrichtung

     

    Marienkäfergruppe: ( Krippengruppe mit 10 Kindern,

    von 1-3 Jahren )

     

    Frau R. Roleff                            Gruppenleiterin/ Leitungsvertreter

    Frau J. Waßauer             Gruppenleiterin

    Frau E. Unger                           Ergänzungskraft        

    Frau A. Schreiber            PIA- Praktikantin

     

     

    Schmetterlingsgruppe: ( Regelgruppe mit 25 Kindern von

    3-6 Jahren )

     

    Frau S. Datkiewicz          Gruppenleiterin

    Frau Y. Grell                     Ergänzungskraft

     

     

    Schneckengruppe: ( Tagesstättengruppe mit 20 Kindern  von 3-6 Jahren )

     

    Frau L. Galenko               Gruppenleiterin

    Frau A. Jakob                           Ergänzungskraft

    Herr F. Maus                    Berufspraktikant

     

     

    Die Einrichtung befindet sich im Ortsteil Erftstadt- Blessem. Der Träger der Einrichtung ist die Stadt Erftstadt.

     

    Der Name der Einrichtung, Auenland, entstand mit der Idee sich nach außen zu öffnen und als Land der kleinen Leute auch die Großen willkommen zu heißen. Er wurde gemeinsam mit den Kindern

    ausgewählt.

     

     

     

    Unsere Öffnungszeiten: Mo.-Fr.   7.30 Uhr – 16.30 Uhr

     

                                             

     

    Die Kinder sollten bis 9.00 Uhr gebracht werden, da sie sonst einen Teil des Tagesangebotes und den Anschluss an sich bildende Spielgruppen verpassen.

     

     

    Unsere Ferienzeiten:           3 Wochen in den Sommerferien

                                                   Zwischen Weihnachten und Neujahr

     

     

     

     

 

2) Der Versuch das pädagogische Konzept der Kindertageseinrichtung in Kategorien

            zu formulieren, führte zu dem Motto: 

 

Bewegung- gesunde Ernährung- Sprechen- Lernen- Verstehen

       Neben der Familie übernehmen auch Kindertageseinrichtungen- als erste Ebene im Bildungssystem-       eine  Schlüsselrolle bei der gesundheitlichen Entwicklung unserer Kinder. Mit ihren vielfältigen

       Möglichkeiten der Gesundheitserziehung können sie im Rahmen ihres Bildungsauftrages, einen positiven

       und nachhaltigen Beitrag zur Entwicklung eines gesunden Lebensstils leisten.  

  1.  

     

    Unsere Arbeitsweise richtet sich nach den Kriterien für einen halb- offenen Kindergarten. Die Kinder haben Ihre festen Gruppen, haben aber während des Freispiels die Möglichkeit andere Gruppen zu besuchen und die Größeren dürfen auch mit Absprache der Erzieherin das Außengelände nutzen. Der Anlass für uns diese Form des Kindergartens zu wählen, der auch den Kriterien für einen Bewegungskindergarten entspricht, sind die Veränderungen in der Kindheit in den letzten Jahren.

     

 

  • wenig Spielmöglichkeiten draußen ( nach den Vorstellungen der Erwachsenen gestaltete kleine Gärten, in denen Kinder nicht mehr spielen dürfen, mehr Autos auf den Straßen, keine abenteuerlichen Spielgelände )

     

  • Die Freizeit der Kinder wird verplant durch Angebote, vor allem am          Nachmittag ( Fußball, Tanz, Musikschule, Vereine )     

     

  • Überangebot an vorgefertigtem Spielmaterial ( Kinder haben wenig Möglichkeit eigene Spielideen zu entwickeln )

     

  • Überbehütung die Kindern kaum Möglichkeiten bietet, eigene Erfahrung zu machen ( „ das darfst du nicht“ , „ das kannst du nicht“, dazu bist du noch zu klein“ )

     

  • Zu frühe Vorbereitung auf die Schule ( Die Kinder stehen schon vor der Einschulung unter hohem Leistungsdruck)

     

    Diese Veränderungen wirken sich stark auf das Verhalten der Kinder aus. Die Kinder sind unruhig, haben einen starken Bewegungsdrang, es treten vermehrt Konzentrationsschwächen und Wahrnehmungsstörungen auf.

    Die Interessen und Bedürfnisse der Kinder müssen stärker berücksichtigt werden, Spielbereiche vergrößert  und erweitert werden.

    Der Spiel- und Bewegungsdrang muss im Kindergartenalter ausgelebt werden, um gute Voraussetzungen für die Schule entwickeln zu können.

     

    Diese sind:

  • Selbstständigkeit

  • Belastbarkeit

  • Konzentrationsfähigkeit

  • Wahrnehmungsfähigkeit

  • Beobachtungsgabe

  • Lernmotivation

  • Konfliktfähigkeit

     

     

     

    Unser Ziel ist es, die Kinder auf ihrem Weg zu begleiten, zu fördern und zu fordern. Dies geschieht im gegenseitigen, vertrauensvollen Umgang durch eine durchdacht gestaltete Umgebung, in der all ihre Sinne angesprochen werden und die natürliche Lernbereitschaft und der vorhandene  Wissensdurst motiviert, unterstützt und gefördert wird.

     

    Um dies zu erreichen können die Kinder den gesamten Kindergarten

    als Spielbereich nutzen, denn jeder Raum hat seine eigene Funktion.  Die Stammgruppen bleiben erhalten.

     

    Mit der Gestaltung der Kita haben wir für uns alle einen Lebens- und Erfahrungsraum zum Wohlfühlen geschaffen. Jeder Tag ist interessant, die Kinder können ungestört in einer entspannten und ruhigen Atmosphäre spielen und lernen.

    Das großzügige Raumangebot im Innen- sowie Außenbereich ermöglicht den Kindern viel Platz für unterschiedliche Spiel und Bewegungsmöglichkeiten. Für uns ist es wichtig, dass Innen- und Außenbereich des Kindergartens eine Einheit bilden.

    Um die Interessen und Bedürfnisse der Kinder ernst nehmen und erweitern zu können, findet differenzierte Gruppenarbeit nicht nur innerhalb des Kindergartengebäudes statt (z. B. einige der Kinder wollen nicht zur gleichen Zeit ein Buch anschauen- zwangsläufig sind nicht alle Kinder zur gleichen Zeit drinnen und draußen.)

    Im Außenbereich haben die Kinder die Möglichkeit ihrem natürlichen Bedürfnis nach Bewegung nachzugehen. Dort können sie:

    Klettern, hüpfen, balancieren, rennen, kriechen, rutschen, usw.

    Voraussetzung für Bewegung und Spiel im Freien bei jedem Wetter ist die entsprechende Kleidung ( Regenjacke, Gummistiefel und Matschhosen.)

     

     

    Erfahrungsraum Umwelt ( wer- wie- was- wieso- weshalb- warum )

     

    Kindertageseinrichtungen haben einen eigenen Bildungsauftrag.

    Im Hinblick auf das Interesse und die Gruppensituation überlegen wir

    gemeinsam mit den Kindern Projektthemen, in die folgende Schwerpunkte einfließen:

     

  • Gesundheitserziehung

  • Formen und Farben unterscheiden lernen

  • Erfahrung im Außengelände: matschen, klettern, balancieren, rennen, usw.

  • Bewegungs- Erfahrungen ermöglichen ( Turnen, Tanz, Rhythmik )

  • Exkursionen ( Bäcker, Krankenhaus, Polizei, Feuerwehr,…..)

  • Gesellschaftsspiele , Rollenspiele

  • Sach- und Bilderbücher, Geschichten und Märchen

  • Kochen/ backen

  • Umgang mit verschiedenen Materialien

  • Zahlenverständnis von 1-6

  • Jahreszeiten

  • Vermittlung und Erhaltung von Traditionen

  • Feste gestalten und feiern

  • Sprachförderung, Musikalische Erziehung

  • Andere Kulturen kennen lernen

  • Tier- und Pflanzenwelt

  • Angebot unterschiedlicher Gestaltungsmöglichkeiten: reißen, kleben, drucken

     

     

 

       3) Ziele unserer pädagogischen Arbeit 

 

    An erster Stelle steht für uns, dass ihr Kind sich wohl fühlt und eine Vertrauensbasis zu uns aufbaut.

    Das ist der Grundstein für jede weitere Arbeit mit ihrem Kind. 

 

  1. Die Sprachförderung ist ein wesentlicher Bestandteil des pädagogischen Konzeptes der Einrichtung. Gemäß der ganzheitlichen Erziehung ist diese umfassend in den Kindergartenalltag zu integrieren. Sie wird durchgängig im Tagesgeschehen praktiziert und ist nicht etwa ein davon abgesondertes Bildungsangebot. Hinsichtlich der Sprachstandserhebung kooperieren wir mit den Schulen, diese Zusammenarbeit wird noch weiter intensiviert. Darüber hinaus besteht eine enge und wirkungsvolle Zusammenarbeit mit den hier tätigen Sprachtherapeuten.

     

  2. Wie jeder Kindergarten arbeiten wir nach den neuesten gesetzlichen Bildungs- und Erziehungsaufträgen:

    Die Förderung der Kinder zur Selbständigkeit, Kreativität und zu einer eigenständigen Persönlichkeit.

     

  3. Bewegung ist eine der Grundlagen der kindlichen Entwicklung und ist damit ein integrierter Bestandteil unserer Arbeit.

     

     

     

     

    Wir bieten in unserer Einrichtung einen Lebensraum, in dem jedes Kind sich individuell entfalten, mit sich selbst und seiner Umwelt auseinandersetzen und  lebenswichtige und notwendige Erfahrungen machen kann.

    Die Kinder werden durch uns entsprechend unterstützt und beraten, d. h. wir arbeiten situationsorientiert, ganzheitlich und kindorientiert.

     

     

    Weitere Ziele sind:

     

 

  • Selbständigkeit:

    Die räumliche Gestaltung unserer Einrichtung bietet den Kindern Möglichkeiten zum selbständigen Handeln, dadurch werden das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein gestärkt.

  • Die Kinder sollen ihren Interessen und Bedürfnissen entsprechend eigenverantwortlich handeln und entscheiden lernen können.

     

  • Förderung des Sozialverhaltens

    z.B. Rücksichtnahme, Durchsetzungsvermögen, Hilfsbereitschaft, friedvolles miteinander, den Anderen mit seinen Stärken und Schwächen annehmen, Toleranz gegenüber anderen Kulturen.

    Wir nehmen die Konflikte und Gefühle der Kinder ernst und

    unterstützen die Kinder bei der Suche nach Problemlösungen.

     

  • Förderung der Sinne

     

  • Förderung von Phantasie und Kreativität

     

  • Motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erweitern zu verbessern

     

  • Das Erlernen der Erstsprache und Zweitsprache ( Muttersprache )

     

  • Lautsprache

     

  • Sozial- kommunikative Funktion der Sprache (eigene Bedürfnisse artikulieren, Verständnis sichern, Hilfe einfordern, soziale Beziehungen herstellen, sich auf Gespräche / Spielpartner einstellen.

     

     

     

     

     

     

     

    4) Tagesablauf

     

    In der Zeit von 7.30 Uhr bis 9.00 Uhr finden sich die Kinder allmählich im Kindergarten ein. Der Morgen beginnt nach einer kurzen Begrüßung mit einem Morgenkreis, dem dann das  sogenannte Freispiel folgt.

    Hier haben die Kinder die Möglichkeit, sich frei für ihren Spielpartner zu entscheiden oder auch alleine ihren Interessen nachzugehen. Sie können aus dem vorhandenen Angebot an Spielmaterial, den Spiel- und Gestaltungsmöglichkeiten in der Gruppe, im Nebenraum, der Turnhalle auswählen.

    Die Erzieherinnen beobachten die einzelnen Kinder und setzten

    immer wieder Impulse.

    Auch werden Kinder in Kleingruppen zusammengefasst, in denen sie gezielt spielen und arbeiten können.

    Hierbei erfahren Arbeitshaltung, Konzentration und Ausdauer eine intensive Grundhaltung.

     

    Der Zeitpunkt des Frühstücks ist jedem Kind selbst überlassen.

    Bis  ca. 10.15 Uhr ist der Frühstückstisch gedeckt. Bei diesem sogenannten gleitenden Frühstück spült jedes Kind nach dem Essen

    sein Geschirr  und richtet seinen Platz wieder her.

    Zu besonderen Anlässen wird gemeinsam gefrühstückt

    ( z.B. Geburtstagen oder anderen Festen ).

     

    Zu einem gemeinsamen Thema werden ab 11.00 Uhr Kreisspiele, Tänze oder Geschichten gespielt, Bilderbücher betrachtet oder Gesprächskreise geführt. Dies geschieht in der Gesamt- oder Teilgruppe je nach Situation.

    Diese Zeiten sind variabel und werden u. a. auch von der Situation und den Interessen der Kinder bestimmt.

     

    Neben den vielfältigen Freiräumen im Haus nutzen wir je nach Wetterlage und Jahreszeit unser großes Außengelände oder die Nähe zur Erft.

    Ab 12.30 Uhr werden die Kinder abgeholt.

    Die Mittagskinder haben nun die Möglichkeit ihr Mittagessen einzunehmen und sich anschließend auszuruhen oder andere entspannte Dinge zu tun.

    Danach können die Kinder ihr Spiel vom Vormittag wieder aufgreifen und angefangene Arbeiten weiterführen. Oft werden auch Aktivitäten wie Exkursionen, Zauberer, Puppentheater u. a. angeboten, die sehr gerne von den Kindern wahrgenommen werden.

     

     

    5) Das Arbeiten im Team

     

    Die pädagogisch tätigen Mitarbeiter treffen sich einmal wöchentlich zu einer Teambesprechung.

    Diese Arbeit umfasst konkret:

     

    Die Erarbeitung und Planung von Themenbereichen,

    Stoffsammlungen und Anregungen für entsprechende Aktivitäten, Entwicklungsberichte.

     

    Die Organisation und Durchführung von hauswirtschaftlichen Arbeiten, Festen und Veranstaltungen der Einrichtung, gemeinsamen Projekten, Elternarbeit…………

     

    Den Austausch und die Reflexionen über den Kitaalltag,

    Problemfälle, Fortbildungen und pädagogischen Entwicklungen und Veränderungen, Anleitung von Praktikantinnen……..

     

    Eine gute Zusammenarbeit im Team sehen wir als wichtige Grundlage für unsere gesamte pädagogische Arbeit.

     

     

    6) Kontaktaufnahme der Eltern zur Einrichtung:

     

    - Einrichtung kennen lernen

    - Konzeption der Einrichtung

    - Aufnahmekriterien

    - Personalbesetzung

    - Räumlichkeiten

    - Außengelände

     

    für die unter drei -Jährigen

     

  • Kennenlernen des Kindes

  • Entwicklungsstand des Kindes

  • Wichtige Rituale ( z.B. Kuscheltier )

  • Bereitschaft der Eltern die Eingewöhnung zu begleiten

  • Bereitschaft der Eltern zur Zusammenarbeit

  • Erreichbarkeit der Eltern

  • Feste Bezugspersonen

     

     

    Eine Bezugserzieherin für die Eingewöhnung gibt dem Kind und auch den Eltern in den ersten Wochen Orientierung. Für die Eltern ist sie wichtige Ansprech-Partnerin. Dies alles hilft den neuen Eltern bei ihrer

    eigenen Eingewöhnung und kann als sehr unterstützend erlebt werden.

     

     

    Informationen, die die Einrichtung bei dem ersten Kontakt an die Eltern weiter gibt:

     

  • welche Angebote gibt es

  • Betreuung für Kinder von unter drei- Jährigen – 6 Jahren

  • Sonstige Aktivitäten

     

     

    Aktivitäten vor der Aufnahme in die Einrichtung

     

  • Begrüßungsgespräch und Entgegennahme der Unterlagen für die Aufnahme

  • Einladung des Kindes mit einem Elternteil zum ersten Besuchstag

  • Angebot von mehreren Besuchsvormittagen/ Nachmittagen für das neue Kind mit Eltern

  • Informationsabende für die neuen Kindergarteneltern

     

     

    Aufnahme in die Einrichtung

     

  • Viele Gespräche und Austausch mit den Eltern in den ersten Wochen der Eingewöhnungszeit

  • Unterstützung und Hilfe für Kinder und Eltern

  • Wenn nötig, werden Absprachen getroffen, die außerhalb der Regel liegen

     

     

     

     

    Gemeinsame Veranstaltungen für Kind/er, Eltern und Einrichtung:

     

  • Eltern- Kind Frühstück

  • Mehrere Exkursionen

  • Verschiedene Feste

     

     

    7) Elternarbeit

     

  • Elterngespräche über die Entwicklung des Kindes (Bildungsdokumentation)

  • Hospitationen der Eltern morgens oder nachmittags

  • Elternnachmittage oder – Abende zu bestimmten Themenbereichen

  • Bastelnachmittage oder – Abende für Eltern

     

     

    Zusammenarbeit mit den Eltern

     

     

    Unsere Kita wünscht sich die Nähe der Eltern zum Kindergarten.

    Das bedeutet, dass wir mit den Eltern zum Wohl der Kinder kooperieren und  ihnen möglichst viel Mitspracherecht, Einflussnahme und Teilnahme einräumen. Uns ist es wichtig, mit ihnen im Gespräch zu bleiben, denn nur dann können wir gute pädagogische Arbeit leisten. Um den intensiven Austausch zu ermöglichen,  bieten wir ihnen folgende Gesprächsmöglichkeiten an:

     

     

  • Tür und Angelgespräche, abhängig von den Gegebenheiten
  • Einzelgespräche, Entwicklungsgespräche
  • Elterngespräche an Elternabenden über allgemeine Erziehungsfragen

  • Elterngruppengespräche über spezielle Probleme ( z.B. für die Zielgruppe von Eltern sprachauffälliger Kinder, schulpflichtiger Kinder)

  • Elternabende zu bestimmten pädagogischen Themen

  • Informationsnachmittage

     

     

     

     

     

    Das Kindergartenteam erwartet von den  Eltern:

     

  • Interesse an unserer Arbeit

  • Mitteilen von wichtigen Infos übers Kind ( Allergien, Krankheiten, Verhalten, Besonderheiten des Kindes)

  • Schriftliche Informationen  zur Kenntnis  zu nehmen.

  • Bitte achten Sie auf unsere Aushänge! Über Rückfragen freuen wir uns!

  • In unserer Einrichtung werden viele Aktivitäten außerhalb des    Kindergartens angeboten, dazu benötigen wir Ihre aktive Unterstützung.

  • Für unsere Kindergartenfeste brauchen wir Ihre Ideen und praktische Mitwirkung.

  • Damit Sie einen intensiven Einblick  in unsere pädagogische Arbeit         

         erhalten, bieten wir Hospitationen im Kindergartenalltag an.

     

    Elternversammlung

     

    Zu Beginn jedes Kindergartenjahres findet eine Elternversammlung statt.

    Sie beginnt gemeinsam mit allen Eltern, um wichtige Informationen

    weiter zu geben und Fragen zu klären.

    Danach werden auf Gruppenebene Mitglieder für den Elternbeirat

    gewählt.

     

    Elternbeirat

     

    Die Eltern jeder Gruppe der Einrichtung wählen aus ihrer Mitte ein Mitglied des Elternbeirates und einen Stellvertreter. Diese treffen sich in regelmäßigen Abständen. Bei der ersten Sitzung wird der Elternbeiratsvorsitzende und der Stellvertreter gewählt.

    Der Elternbeirat hat als Bindemitglied die Aufgabe, die Zusammenarbeit zwischen den Erziehungsberechtigten, dem Träger der Einrichtung und den Erzieherinnen zu fördern und das Interesse der Erziehungsberechtigten für die Arbeit der Einrichtung zu beleben.

    Der Elternbeirat arbeitet mit dem Träger und den Erziehern vertrauensvoll zusammen. Er ist vom Träger über alle wesentlichen Fragen, die die Tageseinrichtung betreffen, zu informieren.

    Dies betrifft auch personelle Veränderungen der Einrichtung.

    Bei den Elternbeiratsitzungen werden aktuelle Themen und Probleme innerhalb der Einrichtung diskutiert, die im Rat der Einrichtung zur Vorlage gebracht werden. Die Ergebnisse der Elternbeiratssitzungen werden in einem Protokoll festgehalten.

     

     

    8) Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung nach §8a SGB VIII

     

     

    „Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung.

    Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere

    entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“ (§1631, Abs. 2 BGB)

    Das Bürgerliche Gesetzbuch bezeichnet es als Kindeswohlgefährdung, wenn das geistige, körperliche und seelische

    Wohl des Kindes gefährdet ist und die Erziehungsberechtigten nicht

    bereit oder in der Lage sind , die Gefahr abzuwenden.

    Nur wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind – und nur dann! – ist der

    Staat berechtigt, in das Recht der elterlichen Sorge einzugreifen, um das Wohl des Kindes sicher zu stellen.

    Der Gesetzgeber hat das Gesetz  „Schutzauftrag bei Kindeswohl-

    gefährdung “ §8a SGB VIII verabschiedet, für dessen

    Umsetzung die Kindertageseinrichtungen mit verantwortlich sind.

     

    Gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung können sein:

     

  • Äußere Erscheinung des Kindes

  • Verhalten des Kindes

  • Verhalten der Erziehungspersonen der häuslichen Gemeinschaft

  • Familiäre Situation

  • Wohnsituation

     

     

    Nicht die – möglicherweise berechtigten – Sorgen um problematische

    oder  grenzwertige Erziehungs- und Lebenssituationen, sondern

    ausschließlich eine mit hoher Wahrscheinlichkeit  zu erwartende

    schwere Schädigung des Kindes durch sexuelle, körperliche oder seelische Gewalt oder schwere Vernachlässigung löst ein

    Verfahren nach SGB VIII § 8a aus.

     

     

     

     

     

     

    9) Partizipation & Beteiligung von Kindern

     

    Im Kinder – und Jugendhilfegesetz heißt es: „ Kinder und Jugendliche sind entsprechend ihrem

    Entwicklungsstand an allen sie betreffenden  Entscheidungen der öffentlichen Jugendhilfe zu

    beteiligen.“  Da § 8 KJHG keinerlei Altersbegrenzungen enthält, gilt er auch uneingeschränkt für

    Kindertageseinrichtungen.

     

     

    Kinder verbringen einen großen Teil ihres Tages in der Kindertagesstätte.

    Da wir unsere Einrichtung nicht als Aufbewahrungsstätte sondern als

    Lebensraum für Kinder sehen, ist es uns wichtig, den Alltag und das

    Zusammenleben gemeinsam mit den Kindern zu gestalten.

     

    Kinder teilhaben zu lassen, bedeutet aber nicht, dass Kindern alles

    erlaubt wird!

     

    Es geht um das Recht der Kinder, ihre Meinung frei zu äußern und diese Meinung angemessen und entsprechend ihres Alters und ihrer

    Reife zu berücksichtigen.

    Partizipation findet ihre Grenzen dort, wo das körperliche oder

    seelische Wohl des Kindes gefährdet  wird. (Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt.

    ( Immanuel Kant))

     

    Partizipation als fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit setzt eine bestimmte Haltung/ Einstellung der Erzieherinnen Kindern

    gegenüber voraus: Wir sehen Kinder als kompetente Menschen,

    die in der Lage sind, ihren Alltag eigenständig zu gestalten.

    Wir trauen Kindern etwas zu, nehmen sie ernst und begegnen ihnen

    mit Achtung, Respekt und Wertschätzung.

     

     

    Was tun wir dafür, dass Partizipation in unserer Kita gelingt?

     

    Wir machen Demokratie für Kinder erleb- und begreifbar.

     

    Kinder lernen anderen Menschen nur mit Achtung, Respekt und

    Wertschätzung zu begegnen, wenn sie dies selbst erfahren.

    Wir versuchen mit unserem Handeln den Kindern ein Vorbild zu sein.

    Wir ermöglichen den Kindern die Erfahrung, dass sie ihre Meinung

    frei äußern können und dass ihre Meinung wichtig ist.

    Entscheidungen, z.B. ob oder was im Morgenkreis gespielt wird,

    treffen wir gemeinsam. Bei Abstimmungen zählt jede Stimme gleich viel.

     

    Wir fordern die Kompetenzen der Kinder heraus.

     

    Um sich „ einmischen“ zu können, müssen Kinder eine Vorstellung

    davon entwickeln können, was für sie gut ist. Sie müssen in der Lage

    sein, ihr Umfeld kritisch zu betrachten.

    Wir ermutigen die Kinder, ihre Bedürfnisse in Worte zu fassen,

    z.B. indem wir den Kindern Fragen stellen.

    Wir lassen die Kinder Handlungsmöglichkeiten erproben/nach

    eigenen Lösungen suchen und begleiten und unterstützen sie dabei.

    Wir finden altersgerechte Beteiligungsformen( Morgenkreis, Abstimmungen, Zuständigkeitslisten).

     

    Wir nehmen Kinder ernst.

     

    Wir gehen auf Vorschläge/Ideen der Kinder ein, indem wir sie

    gemeinsam mit den Kindern realisieren oder gemeinsam erforschen,

    warum sich ein Vorschlag nicht umsetzen lässt.

    Wir nehmen Kindern Lösungswege nicht vorweg oder legen sie ihnen

    in den Mund, sondern wir begleiten und unterstützen sie auf

    ihrem Weg der Lösungssuche.

    Wir geben Kindern die Möglichkeit, eigenständig Beschlüsse zu

    fassen und die positiven und negativen Folgen ihrer Entscheidung

    zu erleben. Später reflektieren wir gemeinsam die Entscheidung und

    ihre Folgen.

     

     

     

    10) Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

     

    Wir halten Kontakt bzw. arbeiten mit verschiedenen Institutionen zusammen

     

  • Jugendhilfe in Erftstadt

  • Jugendamt der Stadt Erftstadt

  • Amtsleiter Joachim Feldmann

  • Allgemeiner sozialer Dienstag

  • Erftstädter Bündnis für Familien

  • Erziehungshilfe/ Erziehungsberatung

  • Sozialpädiatrisches Zentrum ( SPZ )

  • Zentrum für pädagogische Frühförderung und Beratung Erftkreis e.V

  • Praxis für Sprachtherapie

  • Praxis für Ergotherapie